Allclassic.Berlin – Morbach’s Klassik Musik Laden (103) – Weihnachtsmusik – aus Renaissance & Barock (2)

»Feliz Navidad«
Spanische Weihnachtsmusik aus der Alten & Neuen Welt

Villancicos des 16. Jahrhunderts aus dem Cancionero de Uppsala
Tomás Luis de Victoria: Motette & Messe »O magnum mysterium«
Mateo Flecha: Ensaladas »El Jubilate« & »El Fuego
Filipe da Madre De Deus: »Antonya, Flaciqui, Gasipa«, Negrillo zu 8 Stimmen
Juan Guitérrez de Padilla & Gaspar Fernandes:
Villancicos des 17. Jahrhunderts aus der Kathedrale von Puebla (Mexiko)
Esteban Salas: Villancicos des 18. Jahrhunderts aus der Kathedrale von Santiago de Cuba

Montag, 28.12. • Dienstag, 29.12. • Donnerstag, 31.12. • Freitag, 1.1.:
jeweils 12–14 Uhr • Mittwoch, 30.12.: 18–20 Uhr

Christmas Metal 2020

Wer keine Lust hat auf das Lala Lala…. da ist man hier richtig bei Pure Steel

mit dem OberMetalzinalrat aus Österreich am 24.12. + 25.12.2020 um 20:00 Uhr

und am 26.12.2020 um 18:00 Uhr damit wir alle wieder wach werden.

Eine fröhliche Christmesse im MetalStyle.

»Morbach’s Klassik Musik Laden« * Weihnachtsmusik aus Renaissance Barock 1

»Es begab sich aber zu der Zeit…«
Deutsche Weihnachtsmusik des 17. Jahrhunderts

Wenn man einen deutschen Klassik-Liebhaber bittet, er möge das Weihnachtsfest mit Musik in Verbindung bringen, so fällt ihm natürlich sogleich das Weihnachtsoratorium, vielleicht noch die Weihnachtskantate Christen, ätzet die-sen Tag in Metall und Marmorsteine von Johann Sebastian Bach ein. Nun haben aber auch viele Zeitgenossen des Thomaskantors in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts dieses Genre mit hervorragenden Kompositionen beliefert, die aber im Konzertleben und medial kaum präsent sind.
Noch viel weniger dürfte im allgemeinen musikgeschichtlichen Bewusstsein verankert sein, dass gerade das 17. Jahrhundert in Deutschland die ›große Zeit‹ der kompositorisch kunstvoll gestalteten Weihnachtmusik war, wobei das protestantische Kirchenlied vielfach die Grundlage der Kompositionen bildet. Zur Zier der Weihnachtsgottesdienste entstanden einfache, strophische Chorsätze und festliche, reich instrumentierte »Choralkonzerte«. Besonders pracht-volle Kompositionen befinden sich in der Sammlung Polyhymnia Caduceatrix et Panegyrica (1613) von Michael Praetorius, der als Kapellmeister in Wolfenbüttel und am kursächsischen Hof in Dresden wirkte. Von 1615 an bekleidete Heinrich Schütz letzteres Amt, das zu den lukrativsten Jobs in der Musikwelt des 17. Jahrhunderts zählte. Für den Dresdner Hof komponierte Schütz 1660 seine Historia der freuden- und gnadenreichen Geburt Gottes und Marien Sohnes Jesu Christi. Dieses Werk, das eher bekannt ist unter seinem Kurztitel Weihnachtshistorie, gehört zu bedeutendsten Werken Schütz’, der von seinen Zeitgenossen als ›Vater der deutschen Musik‹ apostrophiert wurde.

Dienstag, 22.12.: 18–20 Uhr • Mittwoch, 23.12.: 12–14 Uhr •
Donnerstag, 24.12.: 22–24 Uhr • Freitag, 25.12.: 18–20 Uhr •
Sonntag, 27.12.: 22–24 Uhr

Allclassic.Berlin * »Morbach’s Klassik Musik Laden« * Ein historisches Adventskonzert in der Marienkirche zu Lübeck

Die Tradition der »Lübecker Abendmusiken« wurde zur Zeit des Organisten Franz Tunder (1641–1667) begründet – allerdings nicht von der Kirchengemeinde, sondern von der Kaufmannschaft. Zur Unterhaltung der Händler an der Börse, die im nahe gelegenen Rathaus veranstaltet wurde, erklang zunächst nur Orgelmusik. Durch die Ergänzung mit Strei-chern und Singstimmen wurde die Aufführung von neuester geistlicher Musik möglich. Dietrich Buxtehude, der 1668 das Amt von Tunder an St. Marien übernahm, baute die Abendmusiken zu einer regelrechten Kon-zertserie aus. Die Veranstaltungen begannen um 16 Uhr an den fünf Sonntagen vor Weihnachten. Gleichzeitig vergrößerte er den »Klangapparat« durch ein großes Vokal- und Instrumentalensemble, in dem auch die Lübecker Ratsmusiker mitwirkten. Buxtehude musste die Konzerte vorfinanzieren. Allerdings übernahmen schließlich Sponsoren aus der Kaufmannschaft die Kosten. Die »Konzerte« waren ohne Eintritt allen Bevölkerungsschichten zugänglich. Die Wirkung der Musik muss gerade-zu eine euphorisierende gewesen sein. Bisweilen musste die Ratswache zu Vermeidung regelrechter Tumulte eingesetzt werden. Chroniken berichten, dass bei den Abendmusiken jährlich ein neu komponiertes Oratorium aufgeführt wurde. Erhalten ist nur ein einschlägiges Werk: Wacht! Euch zum Streit das jüngste Gericht von Dietrich Buxtehude.

97: Montag, 21.12. • Dienstag, 22.12. • Donnerstag, 24.12. • Freitag, 25.12.:
jeweils 12–14 Uhr • Mittwoch, 23.12.: 18–20 Uhr

Zwischen Frühstück und Gänsebraten

Alle Jahre wieder lädt Michael Kroll ein. An den kommen drei Weihnachtsfeiertagen, das Oldie Rätsel mit dem Titel: Zwischen Frühstück und Gänsebraten. Wie immer mit den Oldies der 50er bis 70er Jahre und viele Weihnachtsgeschichten aus aller Welt.

Sendezeit: 24.12, 25.12 und 26.12.2020 um 10:00 Uhr

Die Frühstücks – Show mit Michael Kroll.